Ein Projekt an unserer Schule Drucken

Berufseinstiegsbegleitung

Mit dem Entwurf zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - "Verbesserung der Ausbildungschancen junger Menschen" will die Bundesregierung neue Angebote für Jugendliche schaffen. Die Berufseinstiegsbegleitung soll als ein weiterer Baustein in den Übergang Schule - Arbeitswelt geschaffen werden.
Ziel:
Mit dem neuen Projekt "Berufseinstiegsbegleitung" sollen Jugendliche beim Übergang von der Regelschule in eine berufliche Ausbildung unterstützt werden. Damit sollen mehr Jugendliche den Schulabschluss schaffen sowie Ausbildungsabbrüche wegen falscher Berufsvorstellungen zurückgehen.
 
Inhalt:
Unterstützt werden insbesondere das Erreichen des Abschlusses einer allgemein bildenden Schule, die Berufsorientierung und die Berufswahl, die Suche nach einem Ausbildungsplatz und die Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses. Darüber hinaus kann der Berufseinstiegsbegleiter auch bei der Herstellung der Ausbildungsreife mithelfen.
 
Methode:
Die Berufseinstiegsbegleitung soll bereits während des Besuchs der Vorabgangsklasse der allgemein bildenden Schule beginnen, damit hinreichend Zeit besteht, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, und der Jugendliche bereits frühzeitig auf die Unterstützung der Berufseinstiegsbegleitung zurückgreifen kann. Im Regelfall beginnt die aktive Bewerbungsphase spätestens ein Jahr vor dem Verlassen der allgemein bildenden Schule. Bei Wohnort-/Schulwechsel ist auch ein späterer Einstieg möglich.
Die Begleitung endet ein halbes Jahr nach Beginn einer beruflichen Ausbildung, spätestens 24 Monate nach Beendigung der allgemein bildenden Schule.
Für weitergehende Hilfen kann dann auf das Regelangebot der Agenturen für Arbeit zurückgegriffen werden.
 

Akteure

  • Schülerinnen & Schüler unserer Schule
  • Schule: Lehrerinnen & Lehrer empfehlen Teilnehmer am Projekt
  • Träger: FAW (Fortbildungsagentur der Wirtschaft) - Frau Splitt (Berufseinstiegsbegleiterin) - Sie ist im Beratungsraum in der 3. Etage zu finden. Berufseinstiegsbegleiter sind fest beschäftigte Personen, die aufgrund ihrer Berufs- und Lebenserfahrung für die Begleitung besonders geeignet sind. Hierzu zählen insbesondere Personen mit praktischer Erfahrung in den dualen Ausbildungsberufen, mit Führungserfahrung, Ausbildungserfahrung oder sozialpädagogischer Berufserfahrung.
  • Ehrenamtliche Dritte: Die neue Leistung soll bestehende ehrenamtliche Ausbildungspatenschaftsprojekte ergänzen, die von Verbänden, Vereinen, Kirchen, Gewerkschaften oder anderen Organisationen ins Leben gerufen wurden und in denen ehrenamtlich engagierte Bürger junge Menschen beim Übergang in eine Berufsausbildung unterstützen. Das bereits bestehende ehrenamtliche Engagement soll Vorbild für die Einführung der Berufseinstiegsbegleitung sein.
  • Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) untersucht die Auswirkungen der Berufseinstiegsbegleitung und den Erfolg insbesondere beim Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung und berichtet dem Deutschen Bundestag hierüber.