Regelschule & Medienschule - Meuselwitz

2008/2011 - Individuelle Abschlussphase Drucken E-Mail

2016:

Die IAP hat sich als eine Erfolgsgeschichte an unserer Schule entwickelt. Es kann auch heute noch nicht ausgeschlossen werden, dass eine Schülerin oder ein Schüler unsere Schule ohne Abschluss verlässt. Wer aber Probleme beim erfolgreichen Lernen hat und bereit ist, sich anzustrengen und Hilfe anzunehmen, dem wird auch geholfen. Die enge Zusammenarbeit des IAP - Teams mit Schülern, Eltern und den Mitarbeitern der Berufseinstiegsbegleitung ermöglicht so (mindestens) den erfolgreichen Hauptschulabschluss.

2011:

Heute ist die „Individuelle Abschlussphase“ kein Schulversuch mehr. Sie ist im neuen Schulgesetz und der neuen Schulordnung festgeschrieben. Wir führen also die IAP in bewährter Weise an unserer Schule fort.

2008:

Ein Schulabschluss für jeden Regelschüler

  • Jeder Schüler hat die Möglichkeit einen Abschluss zu erreichen.
  • Eine breit gefächerte praktische Ausbildung vebunden mit einer intensiven Berufsberatung und Berufsorientierung bereitet auf die Lehre vor.
  • Spezielle Stundentafeln und Patenschaften helfen den Schülerinnen und Schülern.
  • Durch das TKM werden Stunden zur Gestaltung der individuellen Abschlussphase zugewiesen.
  • Externe Partner unterstützen uns bei der Durchführung.

Schulversuch „Individuelle Abschlussphase“ an Regelschulen / Absenkung Quote Schüler ohne Abschluss

  • Ziel des Schulversuches soll die Verringerung der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss sein. Ebenso soll die Zahl der Absolventen erhöht werden, die unmittelbar nach Verlassen der Regelschule eine qualifizierte schulische oder berufliche Ausbildung aufnehmen.
  • Es sollen die Bildungschancen von Schülerinnen und Schülern verbessert, schulische Abschlüsse gesichert und der Einstieg in das Berufsleben optimiert werden. Diese Zielstellung soll durch eine intensive Verbindung der bisher entwickelten Präventions- und Interventionsmaßnahmen (Praxisklassen, freiwilliges 10. Schuljahr, Kooperation von Regelschule mit Grundschule und berufsbildender Schule) erreicht werden.
  • Nach 9 Schulbesuchsjahren ist es in der individuellen Abschlussphase möglich, individualisiert einzelne Schülerinnen und Schüler, eine kleine Lerngruppe, oder eine Klasse nach dem Prinzip des freiwilligen 10. Schuljahres zu fördern. Dabei sind Methoden des produktiven Lernens verstärkt anzuwenden.
  • Ermöglicht werden soll dieses durch eine Kooperation mit berufsbildenden Schulen und Praxispartnern, die Bildungswege bis hin zur Hochschulzugangsberechtigung aufzeigen. Aktuell gibt es 25 interessierte Schulen für den Schulversuch.
TKM -  2008