Regelschule & Medienschule - Meuselwitz

Der Staatssekretär besucht unsere Schule Drucken E-Mail
7. September 2005
Pressemitteilung des TKM

Kultusstaatssekretär Bauer-Wabnegg besucht Regelschule Meuselwitz
„Medienkompetenz weiter stärken“

Am morgigen Mittwoch wird Thüringens Kultusstaatssekretär Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg die Regelschule Meuselwitz – eine von 47 Medienschulen im Freistaat – besuchen. Er wird sich dabei speziell über die Ausrichtung der Schule als Medienschule informieren. „Wir müssen konsequent daran arbeiten, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken“, so Staatssekretär Bauer-Wabnegg.

Zeit: Mittwoch, 7. September 2005, 10 Uhr
Ort: Meuselwitz, Geschwister-Scholl-Straße 9

Insgesamt gibt es in Thüringen 47 Medienschulen in allen Schulamtsbereichen und aus allen Schularten. Motivation und die Leistungsbereitschaft der Schüler, die in Medienschulen lernen, haben sich erheblich verbessert. Das ist das wesentliche Fazit des im Jahre 1998 begonnen Pilotprojektes an fünf Thüringer Schulen. Eine Grundschule (Ohrdruf), eine Regelschule (Gera), ein Förderzentrum (Hildburghausen) sowie zwei Gymnasien (Bad Frankenhausen und Erfurt) hatten damals mit Landes- und EFRE-Mitteln begonnen, sich als Medienkompetenzzentren im Rahmen des Thüringer Schulcomputernetzes (TSCN) zu profilieren. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt durch die Friedrich-Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl Kommunikationspsychologie/Institut für Psychologie).
"Ohne diese Musterschulen wären wir in Thüringen mit unserem Medienkompetenzkonzept längst noch nicht da, wo wir heute sind. Hier wurden erstmals medienpädagogische Inhalte definiert und technische Mindeststandards ermittelt", sagte Staatssekretär Bauer-Wabnegg im Vorfeld des Besuches. Gleichzeitig verwies der Staatssekretär auf den hohen Grad der Verbindlichkeit, der das Thüringer Konzept der Medienkunde auszeichne.
„Aus den fünf Vorreiterschulen sind inzwischen 47 Thüringer Medienschulen geworden. An diesen Schulen gelingt es immer besser, sich vom klassischen Computerkabinett der 90er Jahre zu lösen und fächerübergreifend Lehr- und Lernsoftware zu nutzen. Dies soll flächendeckend weiterentwickelt werden“, so Staatssekretär Bauer-Wabnegg abschließend.